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 Warum kein Fleisch?

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Komori
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BeitragThema: Warum kein Fleisch?   Mi Apr 07, 2010 8:10 am

Hier könnt ihr darüber diskutieren, warum man auf Fleisch verzichten soll bzw. warum nicht.

Für mich persönlich ist es ethisch nicht vertretbar, für den Tod eines anderen Lebewesens (wenn
auch nur indirekt) verantwortlich zu sein. Tiere haben meiner Meinung nach den selben Anspruch
auf Leben wie ein Mensch ihn hat. Argumente wie "es schmeckt halt so gut" oder "die werden eh
extra dafür gezüchtet" haben auf mich keine Wirkung. Auch der weit verbreitete Irrtum, dass
Fleisch ja "sooo gesund" ist, wurde mittlerweile widerlegt. Es gibt auch niemanden, der sich darauf
berufen kann, dass die Steinzeitmenschen Jäger und Sammler waren. Ich kenne keinen Menschen,
der in der Wildnis lebt und um sein Überleben kämpfen muss. Die meisten Leute in meinem
Bekanntenkreis können in ein Lebensmittelgeschäft gehen und kaufen, was sie wollen. Viele Personen
interessiert es nur einfach nicht, was um sie herum geschieht. Bevor ich mir hier die Finger wund
schreibe, schließe ich den Beitrag erstmal ab. Wer noch weitere Argumente dagegen haben möchte,
kann diese gerne haben. ^^

Fakt ist: Fleisch kommt einem Auftragsmord gleich (außer man ist selbst ein Metzger...) und dafür
gibt es keinerlei Rechtfertigung. Ich hoffe, es fühlt sich niemand angegriffen und wenn doch, ist
das ein gutes Zeichen dafür, dass ihr Schuldgefühle habt. Wink
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Uriii

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BeitragThema: Re: Warum kein Fleisch?   Mi Jan 26, 2011 11:42 pm

Find ich nicht so. Grade für die Wälder ist es wichtig, dass das Wild gejagt wird, weil es sonst zu viel wird und den Wald beschädigt. (Durch abfressen uws.)
Ich lasse jedem das seine und bin weder Gegner noch Freund der Jagd, selbiges gilt für Fleisch.

Für mich ist das Problem nicht, dass das Tier für mich gestorben ist, das Problem ist, dass das Tier mit Futtermitteln ernährt wurde. Das Futter dafür kommt aus der 3. Welt, wo es billig eingekauft wird. Die Bauern leben am Existenzminimum. Jeden Tag sterben Menschen durch verhungern. Ein problem, dass wir Wissenschaft gelöst hat, doch er Markt schleust die Nahrung nicht zu denen, die keine haben, sondern zu denen die im Überfluss leben und die Kartoffel "veredeln" wie der Markt es nennt.

Jedem das seine, wie gesagt. Ich esse zur Zeit ja selber Fleisch. Aus genanntem Grund werde ich jedoch aufhören, wenn ich ausziehe. Allerdings werde ich wahrscheinlich weiterhin Fisch essen, weil ich Sushi einfach nur genial lecker finde Wink
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BeitragThema: Re: Warum kein Fleisch?   Mo Jan 31, 2011 4:36 pm

Dass es eine Überpopulation an Wild gibt, ist auch wieder die Schuld des Menschen. In Deutschland und Österreich wurden ja alle natürlichen Feinde wie Wölfe, Luchse oder Bären aus dem Wald vertrieben und Rehe, Wildschweine usw. können sich jetzt natürlich ungehindert vermehren.

Allerdings habe ich erst gestern gelesen, dass Wölfe und Bären langsam wieder heimisch werden in Österreich und zurückkehren, aber einige Politiker sind dagegen und fordern nun, die Tiere zum Abschuss freizugeben. Das ist in meinen Augen der falsche Weg!

Ich habe einfach ein Problem damit, wenn auf Tiere weniger Rücksicht genommen wird als auf Menschen. Es sagt ja auch niemand, dass es zu viele Menschen gibt und diese unsere Erde zerstören, weshalb man einfach mal ein paar Millionen davon erschießen darf oder?! Ein Rehkitz kann ja auch nicht darüber bestimmen, ob es geboren wird oder nicht und verhungern will es schließlich auch nicht. Daher finde ich das etwas dreist, da meiner Meinung nach der Mensch mehr zerstört als die Tiere.

Trotzdem finde ich es sehr schön, dass du nach deinem Auszug auf Fleisch verzichten willst. Damit ist schon viel getan! Very Happy
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BeitragThema: Re: Warum kein Fleisch?   Mo Jan 31, 2011 7:12 pm

Komori schrieb:

Allerdings habe ich erst gestern gelesen, dass Wölfe und Bären langsam wieder heimisch werden in Österreich und zurückkehren, aber einige Politiker sind dagegen und fordern nun, die Tiere zum Abschuss freizugeben. Das ist in meinen Augen der falsche Weg!

Süße, das ist leider Quatsch Wink
Ich komme aus einem Jägerhaushalt, wie du weißt, und mein Vater würde NIEMALS auf einen Wolf schießen. Im Gegenteil, in seinem Revier lebt eine Wildkatze, für die er sich bei allen andere Revieren immer einsetzt.
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BeitragThema: Re: Warum kein Fleisch?   Mo Jan 31, 2011 9:05 pm

Naja, ich wäre froh, wenn es nicht stimmen würde, aber wie du hier lesen kannst, ist es leider die traurige Wahrheit:

Abschuss von Wölfen und Bären - WWF: "Unfassbar"

Die Forderung des Kärntner Landesrats Josef Martinz, Wölfe und Bären im südlichen Bundesland zum Abschuss freizugeben, regt weiter auf. Von allen anderen Parteien wird der Vorschlag des ÖVP-Chefs abgelehnt. Nun mischt sich auch der WWF in die Debatte ein: Wenn die Tiere zum Abschuss freigegeben werden sollten, müsste man sie erst einmal finden.

"In Österreich gibt es insgesamt zwei bis fünf Wölfe", berichtet Christoph Walder vom WWF. Einzelne Wölfe seien bisher in Kärnten, Tirol und der Steiermark gesichtet worden. Dabei handle es sich aber um keine "Österreicher", sondern um Tiere, die bei ihren weiten Streifzügen durch österreichisches Bundesgebiet wandern. Auch die Bären seien nicht gerade üppig vertreten: Fünf bis acht Exemplare seien bisher in Kärnten gezählt worden, einer wurde in Niederösterreich gesichtet.

Walder wertet den Martinz- Vorschlag als eine "unfassbare Entgleisung. Diese Aussage entbehrt jeder rechtlichen und fachlichen Grundlage". Bären und Wölfe seien durch internationale, aber auch Kärntner Gesetze streng geschützt. "Martinz empfiehlt hier praktisch einen Rechtsbruch", so Walder.
ÖVP- Chef stellt sich hinter Almbauern

"Wir brauchen in Kärnten weder Wölfe noch Bären", hatte Landesrat Josef Martinz am Sonntag erklärt. Die Tiere hätten im Vorjahr, so Martinz, rund 250 Schafe gerissen und einen Schaden von etwa 50.000 Euro verursacht. Daher sollten sie zum Abschuss freigegeben werden. Er müsse sich auf die Seite der Almbauern stellen, so der ÖVP- Chef.

Dass es wegen der einwandernden Wölfe derzeit eine gewaltige Unruhe in der Kärntner Bauernschaft gebe, weiß Klaus Kugi vom Kärntner Naturschutzbund: "Sie sind eben sehr schlaue Räuber - und ich befürchte, dass es noch mehr Schwierigkeiten geben wird." Drei bis sechs Wölfe würden seines Wissens derzeit durchs Land streifen. Im Vorjahr dürften wohl mehr als die Hälfte der gerissenen 170 Schafe auf ihr Konto gegangen sein.
Wölfe schaffen 80 Kilometer pro Nacht

Dass Wölfe sehr schnell sind, weiß Wildbiologe Bernhard Gutleb. "So ein Wolf schafft 80 Kilometer in einer Nacht." Außerhalb von Fotofallen hat Gutleb seine "Schützlinge" aber noch nie zu Gesicht bekommen: "So scheu ist das Tier." Deshalb hält er eine Diskussion über einen Abschuss für "völlig überflüssig". Einerseits seien solche seltenen Exemplare durch viele Gesetze bis hin zum Strafgesetzbuch und EU- Vorgaben streng geschützt. Andererseits gelte das Erlegen eines der edlen Räuber als Jagd- Meisterstück. Der letzte Wolf wurde 1938 im Dobratschgebiet geschossen.

"Jetzt kehrt er langsam wieder zurück, wie auch der Bär", fügt Experte Kugi hinzu. Er bereitet gerade ein neues Monitoringprojekt vor: Gemeinsam mit Italien sollen die Spuren von Wolf, Luchs, Bär und Wildkatze im Bereich der Karnischen und der Gailtaler Alpen genau verfolgt werden, um dann auch Lösungen für die Probleme der Bauern anbieten zu können. "Die Tiere einfach zu eliminieren, weil sie Schafe reißen und für Ärger sorgen, ist aber kein guter Weg", so Kugi.


Quelle: www.krone.at

Es mag schon sein, dass dein Vater das auf keinen Fall unterstützen würde, aber seien wir mal ehrlich, wie viel Ahnung haben die Politiker denn
von der Jagd?!
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